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Kunst im Allgäu durch den Künstler
Hans-Peter Claude Reutemann.
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Im 18. Jahrhundert im
Buchdruck zur Illustration von Büchern verwendet, wurde der Holzstich durch
die Fotografie verdrängt und wird heute von wenigen Künstlern als Bild
belebt.
Zur Technik:
Das Motiv wird in Birnbaum-Stirnholz
(Maserung steht senkrecht) mit Sticheln gestochen und dann im
Hochdruckverfahren vervielfältigt. Dabei wird das Motiv (sehr wichtig bei
Stadtansichten) seitenverkehrt auf den Druckstock gebracht. Während des
Druckens bestimmt der Künstler die Auflage des Bildes und kennzeichnet die
Limitauflage. Sein Interesse zu dieser Technik bekam der Künstler in seiner
Studienzeit an der Bodensee-Kunstschule in Konstanz, wo er Gebrauchsgrafik
und Malerei studierte.
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So entstanden in 25 Jahren mehr als 300
Holzstiche mit Motiven aus verschiedenen Städten, Landschaften, Blumen und
Tieren. In Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Türkei und Norwegen
präsentierte der Künstler seine Werke.
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